was versteht man unter video marketing?

Video Marketing ist eine spezielle Form des Online Marketing, um etwa markenspezifische Sachverhalte, Marketingbotschaften oder informative Inhalte in Form von Videos zu vermitteln. Es hat sich inzwischen als eines der wirkungsvollsten Werkzeuge bewährt, mit denen Sie Ihr Publikum einfach, schnell und zeitsparend emotional erreichen. Denn durch den Einsatz des bewegten Bildes können Sie komplexe Vorgänge innerhalb weniger Minuten erklären, Neuigkeiten spannend in Szene setzen und eine deutlich höhere Aufmerksamkeit erzielen als mit Texten oder Grafiken.

Format, Länge und Stil der Videos spielen beim Video Marketing zunächst keine Rolle. Wer gezieltes Video-Marketing betreiben will, muss sich aber mit Zielgruppen, Techniken und Plattformen auseinandersetzen.

einsatzfelder (videoformate entlang des sales funnels)

Falls Sie bereits darüber nachdenken, wie und in welcher Form Sie Video Marketing für Ihre Zwecke einsetzen, haben wir für Sie nachfolgend einen Überblick über die gängigsten Formate zusammengestellt:

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Erklärfilm

Erklärvideos sind kurze Filme, die einen bestimmten Sachverhalt auf einfache und effektive Weise vermitteln. Sie gehen dabei auf die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe ein, weshalb das Thema des Videos häufig aus ihrer Perspektive heraus dargestellt wird. Die Videos haben eine Dauer von etwa 30 Sekunden bis 3 Minuten. Da die Sprache in einem Erklärfilm bewusst einfach gehalten ist, eignet es sich sowohl für einfache als auch komplexe Themen. Aber gerade komplizierte Fragestellungen können mit einem Erklärvideo greifbar und verständlich gemacht werden. Ziel eines Erklärfilms kann sowohl die Verkaufsförderung als auch das verständliche Erklären eines bestimmten Sachverhaltes sein.

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Multimedia Präsentation

Multimedia beschreibt zunächst einmal die Verbindung verschiedener Medien. Im Video-Marketing ist eine Multimedia-Präsentation also die Kombination von Video und Präsentation. Sie hilft in erster Linie, die Fachkompetenz eines Unternehmens herauszustellen oder dient der gezielten Verkaufsförderung. Ein Beispiel: Ein potenzieller Kunde sieht sich Ihre Produktpräsentation in Ruhe an und durch den Video-Anteil können Sie den Interpretationsspielraum des Kunden aktiv eingrenzen und ihn so zum Kauf bewegen.

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Webcast

Ein Webcast kann jegliche Art von Content im bewegten Bild sein, der meist als On Demand im Internet publiziert wird. Bei Form, Inhalt und Einsatz sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Inhaltlich drehen sich die meisten Webcasts aber um Anwendungsmöglichkeiten von Produkten, Tutorials und Vorträge. Das Besondere am Webcast: Der vorhandene Rückkanal erlaubt die Interaktion mit Usern. Vor allem Webinare bieten Usern die Möglichkeit, über einen Chat oder die Videokamera miteinander zu kommunizieren.

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Trailer

Bei einem Trailer denken Sie vermutlich erst einmal ans Kino. Aber auch im Video Marketing sind Trailer mittlerweile ein beliebtes Instrument. In den kurzen Clips soll mit Emotionen und Spannung für ein Thema begeistert werden. Es geht daher weniger um ein konkretes Produkt oder Markenversprechen, sondern eher um die emotionale Affinität.

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Eventfilm

Vor allem im b2b-Bereich sind Events für bestehende und potenzielle Kunden keine Seltenheit. Ob Sommerfest oder Fachkongress – ein Eventfilm ist das ideale Mittel, um Stimmung und Publikum eines Events einzufangen. So können Sie Teilnehmer an die erlebten Momente erinnern und direkt neue Besucher für das nächste Event generieren.

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Imagefilm

In einem Imagefilm werden beispielsweise Produktionsanlagen, Philosophie, Leistungen und Mitarbeiter aufwändig inszeniert und in Szene gesetzt, um ein authentisches Image zu vermitteln. So können Sie Ihrer Marke Leben einhauchen und diese für potenzielle Kunden, Partner oder Bewerber nahbar machen.

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Messefilm

Messeveranstalter nutzen Messefilme gleichsam als Image- und Eventfilm. Sie werden eingesetzt, um Messestände im Vorfeld zu bewerben, zur Nachberichterstattung oder um Produktinnovationen anzuteasern. Das Filmmaterial entsteht dabei in der Regel auf der Messe selbst.

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Produktfilm

Produktfilme stellen ein Produkt oder eine Produktgruppe vor und sollen Verkaufsargumente liefern. Sie werden auf Messen, Veranstaltungen, Webseiten oder auch einfach auf YouTube eingesetzt.

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Multimedia Reportage

Multimedia-Reportagen sind wie gemacht für kreatives Storytelling. Sie erzählen nämlich Geschichten mit allen zur Verfügung stehenden audiovisuellen Mitteln. Texte, Videos und Audio werden mit interaktiven Elementen kombiniert, wodurch der User selbst bestimmen kann, welche Inhalte er sehen möchte.

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Video Ad

Natürlich darf hier auch nicht die Displaywerbung als klassisches Werbeformat fehlen. Mittlerweile ist es nämlich kein Problem mehr, klassische Online-Ads mit Video und Ton auszuliefern.

content im video marketing

Gerade Erklärvideos, Tests und Tutorials können die Kaufentscheidung eines Kunden enorm beeinflussen. Schließlich sind sie deutlich leichter zu konsumieren als lange Texte, Emotionen lassen sich lebendiger erzählen und Produkte authentischer darstellen. Aber erfolgreiches Video-Marketing kommt nicht von selbst. Nur hübsch inszenieren reicht nämlich nicht. Erst wenn ein Video den Betrachter inspiriert, ihm etwas beibringt oder ihn unterhält, bietet es auch einen Mehrwert und hilft, das Markenimage aufzuwerten.

Merken Sie sich deshalb auch für das Video Marketing: Content ist King. Mit platter Werbung bleiben Sie nicht im Gedächtnis – egal, wie gut das Video produziert ist. Wenn Produkte oder Dienstleistungen aber mit einer Geschichte verbunden sind, sind Sie auf dem richtigen Weg. Denn guter Content sorgt auch im Video-Marketing für Aufmerksamkeit.

storytelling im video marketing

Das Storytelling ist einer von mehreren Wegen im Marketing, um Kunden und User zu erreichen. Auch wenn es der Name vermuten lässt, hat es nur wenig mit dem klassischen Geschichtenerzählen à la „Es war einmal…“ zu tun. Vielmehr geht es darum, der Zielgruppe implizite und fragmentierte Inhalte nachvollziehbar zu vermitteln.

Geschichten werden vom Gehirn durch die neuronale Kopplung ähnlich wie echte Erlebnisse verarbeitet. Beim Hören, Sehen oder Lesen einer spannenden Geschichte arbeiten nämlich alle Hirnareale auf Hochtouren. So bleiben sie besonders lange im Gedächtnis und werden besser behalten als schnöde Fakten. Eine starke Geschichte hat sogar die Zugkraft, um Zuhörer zu fesseln und aus Usern Fans zu machen. Genau deshalb ist das Storytelling auch im Video-Marketing ein beliebtes Instrument.

Allerdings ist das Entwickeln einer guten Geschichte harte Arbeit. Schließlich soll die Story authentisch, spannend, glaubwürdig und auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Die meisten Stories folgen daher strikten Regeln und sind einheitlich strukturiert. Für gewöhnlich bildet dieser klassische Konflikt die Grundlage: Der Held der Geschichte hat ein Problem, das er lösen muss, da für ihn etwas auf dem Spiel steht. Das Produkt oder die Dienstleistung des Unternehmens kann diese Problem lösen.

Das Problem kann dabei ganz unterschiedlich ausfallen. Von Zeitmanagement über mehr Komfort im Alltag oder Fitness bis hin zu anderen Optimierungsbereichen im Leben lässt sich prinzipiell alles via Storytelling vermitteln. Am Ende geht es nämlich darum, dass die Geschichte ein klares Ziel hat, emotional gestaltet ist und alle Sinne anspricht.

Genau deshalb eignet sich das Storytelling aber auch so gut für das Video Marketing. Schließlich werden mit dem bewegten Bild gleich mehrere Sinne angesprochen und der zu vermittelnde Inhalt lässt sich deutlich emotionaler gestalten als mit einem bloßen Text.

ebook video storytelling

Das Dreamteam bei Erklärvideos? Storytelling und Video Content! Sie fragen sich: Warum? Geschichten begeistern die Menschen seit einer langen Zeit und spielen eine wichtige Rolle in unserem Leben. Noch besser, wenn eine Geschichte in bewegten Bildern erzählt wird, denn dann tauchen wir in diese Welt richtig ein und lassen uns begeistern.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem eBook „Video Storytelling“!

5 gute gründe für ihr video marketing

Erklaervideo Bild - textzeichnerin

70 Prozent der Deutschen schauen sich regelmäßig Videos an und teilen auf Twitter pro Minute 700 Videos.

Tutorial Video

Video verkauft. Knapp 85 Prozent der Befragten entscheiden sich eher für den Kauf eines Produktes, nachdem sie ein Video gesehen haben.

Marketing Erklaervideo

Die Verweildauer auf Ihrer Website steigt. Und zwar um bis zu 20 Prozent. Das gefällt nicht nur Google!

Gehirn Storytelling

Im Vergleich: bei Texten werden 10 Prozent der Informationen abgespeichert, bei Videos ganze 50 Prozent.

Schneller Gefunden

Sie werden schneller gefunden.
Die Chance, bei Google auf Seite 1 zu landen, steigt um das 53-fache.

verbreitungskanäle im video marketing

Videos boomen. Deshalb ziehen auch immer mehr soziale Netzwerke mit Videofunktionen nach. Aber nur, weil sie auf einer Plattform Videos hochladen und teilen können, heißt das nicht, dass Sie das auch auf jeder müssen. Denn je nach Videostrategie bieten sich bestimmte Portale besser an als andere.

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youtube

YouTube ist das Videoportal schlechthin und nach Google die beliebteste Suchmaschine. Die Plattform eignet sich für fast alle Videoformate, die sich User kostenlos ansehen können. Ob Erklärvideos, Imagefilme oder Einblicke in den Arbeitsalltag – YouTube ist vielseitig, beliebt und daher für Unternehmen aller Art geeignet.

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facebook

Videos dominieren mittlerweile die Timeline auf Facebook. Täglich werden dort 1 Milliarde Videos angeschaut. Bisher wurde allerdings noch häufig auf ein YouTube-Video verlinkt, statt sie direkt auf dem sozialen Netzwerk einzubetten. Und das, obwohl mit einem nativen Facebook-Video etwa 22 Prozent der Fans und damit 9 Prozent mehr als mit einer Verlinkung auf YouTube erreicht werden. Hier liegt also ein immenses Potenzial. Auf Facebook geht es in erster Linie um die persönliche Tonality. Die direkte Bindung zum Empfänger hat deshalb Priorität.

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twitter

Twitter ist kein reines Videoportal, sondern vor allem eine Plattform, um berufsbezogene Inhalte zu konsumieren. Auf Twitter können Sie Videos bis 140 Sekunden teilen. Für professionelle Publisher liegt das Limit bei 10 Minuten. Das soziale Netzwerk ist daher ideal, um längere Videos anzuteasern oder um kurze Erklärvideos zu teilen.

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instagram

Mit einem Limit von 60 Sekunden bietet sich Instagram nur für kurze Clips an. Selbstdarstellung und Lifestyle stehen hier im Vordergrund. Gut für Unternehmen, die eine persönliche Bindung zu Kunden aufbauen wollen, oder für authentisches Branding.

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vimeo

Bei Vimeo stehen qualitativ hochwertige und ästhetische Videos im Vordergrund. Die Plattform eignet sich also vor allem für Profis, die ihr Können unter Beweis stellen wollen. Also zum Beispiel ein selbstständiger Filmemacher oder eine Agentur, die Videos produziert.

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weitere

Neben diesen Plattformen gibt es noch weitere Portale wie Periscope, Snapchat, Twitch oder Vero. Welcher Kanal sich am besten für Ihre Ziele eignet, können Sie im Videoportal-Check von textzeichnerin nachlesen.

video marketing und seo

Die Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, ist ein komplexes aber wichtiges Thema. Da das Video-Marketing eine Disziplin des Content Marketing ist, ist es eigentlich fast schon logisch, dass SEO auch hier eine Rolle spielt – insbesondere auf YouTube.

Hier ein paar Tipps für mehr Sichtbarkeit:

Mit bis zu 3 Billionen Suchanfragen pro Monat ist YouTube die zweitbeliebteste Suchmaschine nach Google. Ähnlich zu Google sind Keywords auch auf der Videoplattform der Schlüssel zum Erfolg. Aber: Sie sollten Wörter nutzen, die thematisch und inhaltlich zum Video passen, und keine leeren Versprechungen machen (Stichwort: Clickbait).

Das beginnt schon beim Videotitel. Wählen Sie einen griffigen Titel, der kurz und leicht verständlich ist. Vergessen Sie außerdem nicht, hier die wichtigsten Schlagworte unterzubringen. Für die Videodatei können Sie anschließend die gleiche oder eine ähnliche Bezeichnung wie für den Videotitel wählen. Somit bleibt Ihr Video auch für die Suchmaschine lesbar.

Wussten Sie, dass Sie auf YouTube 5.000 Zeichen für Ihre Beschreibung haben? Nutzen Sie diesen Platz und beschreiben Sie Ihr Video ausführlich mit den relevanten Begriffen. Wichtige Informationen wie beispielsweise der Link zu Ihrer Homepage sollten dabei am Anfang der Beschreibung stehen.

Neben Titel und Beschreibung dürfen auch Hashtags, Kategorien und das Vorschaubild nicht fehlen. Wählen Sie relevante Hashtags aus und ordnen Sie Ihr Video einer oder mehreren passenden Kategorien zu. Zu guter Letzt sollten Sie zu Ihrem Video noch ein Vorschaubild, auch als Thumbnail bezeichnet, hinzufügen, das zum Inhalt passt. Damit legen Sie den Grundstein dafür, dass Ihre Videos in den Suchergebnissen auftauchen und von Ihrer Zielgruppe auch gefunden werden. Zusätzlich ist es aber auch sinnvoll, Videos in den sozialen Netzwerken mit Ihren Fans zu teilen. So erreichen Sie noch mehr Menschen.

kennzahlen für das video marketing

Sobald Ihr Video online ist, wollen Sie vermutlich wissen, wie es bei Ihrer Zielgruppe ankommt. Wie bei anderen Formaten gibt es dafür die Erfolgsmessung. Allein die Klickrate ist für ein nachhaltiges Monitoring aber nicht ausreichend.

Wir haben daher die wichtigsten KPIs – das heißt Schlüsselindikatoren – für das Video-Marketing zusammengefasst. Mit diesen sehen Sie, ob Sie Ihre Kampagnenziele erreicht haben und ob sich die Investition gelohnt hat.

verweildauer & completion rate

Die Completion Rate sagt Ihnen, ob sich ein User das Video tatsächlich bis zum Ende angesehen hat. Aber erst in Kombination mit der Verweildauer liefert sie Ihnen die entscheidenden Hinweise. Die Verweildauer gibt preis, bis zu welchem Zeitpunkt das Video angesehen wurde. Alternativ kann hier auch ein Blick auf die Absprungrate sinnvoll sein. Wird häufig an der gleichen Stelle abgebrochen, kann es sein, dass Ihr Video an dieser Stelle langweilig oder unverständlich wird. Hier sollten Sie dann handeln.

engagement & interaktion

Wie Ihr Video ankommt, erfahren Sie von den Zuschauern meist ganz von selbst. Wurde das Video positiv oder negativ bewertet? Haben User Kommentare geschrieben? Wie oft wurde das Video geteilt? Mit Likes und Shares bekommen Sie schon mal ein erstes Gefühl dafür, wie Ihr Video gewirkt hat. Aber gerade die Kommentare sollten Sie nicht außer Acht lassen. Nehmen Sie die Kritik Ihrer Zielgruppe ernst und beantworten Sie ihre Fragen und Aussagen. So gewinnen Sie oftmals weitere wertvolle Erkenntnisse.

wiederkehrende nutzer

Wiederkehrende Nutzer sollten Sie in zwei Gruppen unterteilen. Diejenigen, die das Video nicht verstanden haben, und diejenigen, die ihre Erinnerung auffrischen wollen. Die erste Gruppe erkennen Sie daran, dass Sie das Video mehrere Male direkt hintereinander geschaut hat. Das ist ein Zeichen dafür, dass Sie das Video verständlicher gestalten müssen. Die zweite Gruppe hat hingegen echtes Interesse und greift gezielt auf Ihr Video zurück. Jetzt können Sie überlegen, wie Sie diese Nutzer im nächsten Schritt abholen wollen.

conversion rate

Nur Views machen noch lange keinen Videoerfolg. In der Regel sind mit dem Video noch weitere Ziele verbunden wie der Besuch einer bestimmten Seite. Die Zahl neuer Abonnenten oder Seitenbesucher auf Ihrer Website oder einer Landing Page zeigt Ihnen also auch, ob Ihr Video ein Erfolg war.

klickzahlen

Die Klickzahlen sind zwar nicht entscheidend, aber deshalb auch nicht unwichtig. Gehen sie nämlich gegen Null, sollten Sie etwas ändern. Es kann zum Beispiel sein, dass Zuschauer Ihr Video gar nicht finden. Dann lohnt sich der Blick auf das SEO. Möglicherweise fehlen wichtige Keywords oder Ihr Videotitel ist nicht knackig genug formuliert.

video marketing tools

Sie haben sich dazu entschieden, Video-Marketing zu betreiben und wissen auch schon, welche Art von Videos Sie erstellen möchten? Gut. Aber Sie müssen die Videos auch entwickeln, produzieren und schneiden, um Ihre Zielgruppe zu begeistern. Dafür brauchen Sie ein passendes Tool.

Eine Lösung wie beispielsweise Brightcove könnte hier die richtige Wahl sein. Mit der All-in-One-Suite haben Sie nämlich Ihr gesamtes Video Marketing im Blick und Sie brauchen keine 10 verschiedenen Tools für jeden Einsatzzweck mehr.

Alternativ können Sie Ihr Video Marketing auch in die Hände eines Profis geben. Möchten Sie, dass eine Agentur Ihr Video Marketing übernimmt, sollten Sie sich aber auch hier genügend Zeit nehmen, den passenden Partner zu finden. Denn nur mit einer Agentur, die zu Ihnen und Ihren Zielen passt, gelangen Sie zum Erfolg. Andernfalls haben Sie schnell ganz schön viel Geld verpulvert.

ratgeber erklärvideo produktion

Achtung! Bevor Sie mit der Produktion Ihres Erklärvideos loslegen, alles in Chaos endet und Sie unnötig Geld aus dem Fenster werfen, gibt es Fragen, die Sie sich vor der Produktion stellen sollten:

Über welche Kanäle will ich mein Video verbreiten?
Hält sich meine Zielgruppe dort auf?
Ist der Stil oder die Laufzeit des Videos passend?

in 5 schritten zur video marketing strategie

Eine übergreifende Video Marketing Strategie ist wichtig, damit sichergestellt ist, dass jedes Video auch zum großen Ganzen passt. Sobald also alle Parteien im Unternehmen an Bord sind und die Budgetfrage geklärt ist, können Sie an Ihrer Strategie arbeiten. Wir haben dafür 5 Punkte zusammengefasst, die bei einer erfolgreichen Strategie nicht fehlen dürfen:

1. Ziele und Zielgruppe definieren

Für Ihre Content-Strategie sollten Sie ohnehin konkrete Ziele definieren. Das Video Marketing bildet hier keine Ausnahme. Merken Sie sich: Geeignete Ziele sind SMART. Das heißt, sie sind spezifisch, messbar, anspruchsvoll, realistisch und terminiert. Auch Ihre Zielgruppe sollten Sie bereits früh definieren. Sonst wissen Sie nämlich nicht, wen Sie eigentlich ansprechen wollen und können Ihren Content auch nicht gezielt an dieser Personengruppe ausrichten.

2. Themen finden und planen

Planen Sie Ihre Themen passend zur Zielgruppe und so, dass sich ein roter Faden erkennen lässt. Es ist außerdem sinnvoll, Themen mit genügend Vorlauf festzulegen, um mögliche Leerläufe zu vermeiden. Wie bei einem Blog machen regelmäßige Veröffentlichungen nämlich auch beim Video Marketing einen großen Teil des Erfolgs aus. Nutzen Sie dafür am besten einen Redaktionskalender. Unser Tipp: Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie bestimmte Video-Inhalte auch in anderer Form veröffentlichten können (Stichwort: Content Recycling).

3. videos produzieren
Sind die Basics festgehalten, können Sie sich endlich an die kreative Arbeit machen. Wichtig: Behalten Sie dabei Ihr Budget im Blick, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Vergessen Sie außerdem nicht, dass Videomarketing nicht mit Filmen oder Kunstprojekten zu vergleichen ist. Kommen Sie also schnell auf den Punkt und lassen Sie Ihre User spätestens nach 30 Sekunden wissen, um was es Ihnen geht.
4. Content verbreiten
Ist das Video produziert und fertig geschnitten, können Sie es veröffentlichen. Doch die Arbeit ist noch nicht getan, sobald das Video online ist. Dann geht es nämlich an die Verbreitung. Nutzen Sie dafür zunächst Ihre eigenen Kanäle wie Social Media, Website oder Blog. Machen Sie sich außerdem Gedanken über die weitere Content Distribution. Ein zielgerichtetes Seeding ist wichtig, um die Reichweite über Ihre Kanäle hinaus zu vergrößern. Ziehen Sie dafür auch bezahlte Werbung in Betracht.
5. Content analysieren
Nur wenn Sie Ihren Content auswerten, wissen Sie auch, ob er bei den Zuschauern ankommt oder nicht. Eine ausführliche Analyse bietet die Grundlage für Optimierungen und zukünftigen Video Content.

video marketing beispiele

Jetzt haben Sie bereits so Einiges an Theorie gelesen. Es wird also Zeit für etwas Praxis. Wir haben Ihnen dafür 5 Beispiele herausgepickt, die zeigen, was gutes Video Marketing ausmacht.

Noch mehr gute Beispiele zum Video Marketing gibt´s in unserem Blogartikel Video Marketing Beispiele.

EDEKA

Pünktlich zur Weihnachtszeit präsentierte EDEKA 2015 den Spot #heimkommen. Bei diesem greift ein älterer Mann zu drastischen Mitteln, um seine Familie am Weihnachtsabend an einen Tisch zu bringen. Die ausgewählten Lebensmittel von EDEKA wurden damit zwar fast zur Nebensache, dank der großen Aufmerksamkeit konnte die Marke aber dennoch gewinnen. Was diesen Clip auszeichnet: EDEKA setzt voll auf Emotionen und bewegt damit den Zuschauer.

Volvo Epic Split

Auch vom nächsten Video haben Sie wahrscheinlich schon einmal gehört. Denn auch dieses hat es in die Liste der viralen Videos geschafft. Jean-Claude Van Damme balanciert in Video zwischen zwei fahrenden LKW, um die Stabilität und Präzision von Volvo Dynamic Steering zu demonstrieren. Damit hat der Hersteller eine gewaltige Zahl an Menschen erreicht. Ob Volvo damit auch seinen Verkauf ankurbeln konnte, ist allerdings nicht gewiss.

Will it blend?

Mit „Will it blend?“ ist dem ehemals unbekannten Mixer-Hersteller Blendtec der ganz große Wurf gelungen. In jeder Episode wird irgendetwas anderes zerkleinert. So musste auch schon mal ein iPhone dran glauben. Der Mixer wird dabei zur Plattform, um die kindliche Freude am Zerstören bei unterschiedlichen Zielgruppen zu befriedigen. Egal was zerstört wird, die Message bleibt gleich: „It really blends!“ Dank der Stabilität und Leistungsfähigkeit der Blendtec-Mixer wurden Smartphones, Golfbälle oder Murmeln schon zu Staub zermalmt und Blendtec konnte sich über kontinuierlich steigende Verkaufszahlen freuen.

Bäckerhandwerk

Der Imagefilm des Bäckerhandwerks soll die Jobs in der Bäckerei zeigen. Singende Bäcker und junge Protagonisten sollen helfen, neue Auszubildende zu gewinnen und den Bäckerberuf für die junge Zielgruppe attraktiv darzustellen.

textzeichnerinTV

Mit dem YouTube-Kanal liefert textzeichnerin nicht nur immer wieder neue Erklärvideos als gute Beispiele für erfolgreichen Video Content von Kunden. Denn auch der Kanal selbst dient als Werbung, um Interessenten rund ums Thema Erklärvideo auf textzeichnerin als möglichen Projektpartner aufmerksam zu machen.

interaktive videos

Eine spannende Entwicklung sind sicherlich interaktive Videos. Bei diesen kann der Zuschauer in das virtuelle Geschehen eingreifen und den Handlungsablauf steuern. Er entscheidet, was ihn interessiert, indem er zum Beispiel das passende Kapitel auswählt. Gerade für das E-Learning ist das Thema Interaktivität relevant. Das Video kann beispielsweise durch Lern- und Verständnisfragen unterbrochen werden. So merkt der Betrachter selbst, ob er alles verstanden hat.

snackable content

Spannend ist auch das Thema Snackable Content. Das bedeutet, Videos müssen bei Länge und Größe für Social-Media-Plattformen angepasst werden. Denn Videomarketing über Social Media gewinnt weiter an Bedeutung. Die perfekte Länge für ein Video ist mindestens 6 bis maximal 60 Sekunden. Idealerweise sind diese Videos zudem im Hochformat dargestellt, da die meisten User Content auf mobilen Endgeräten konsumieren.

personalisierte videos

Was beispielsweise im E-Mail-Marketing schon gang und gäbe ist, wird auch im Video Marketing relevanter. Die Rede ist von personalisierten Inhalten. Mit personalisierten Videos nehmen Sie Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse der User und verbessern nachhaltig Ihre Beziehung zu Kunden.

virtual reality

Aber auch 360-Grad-Videos und Virtual Reality sind immer mehr im Kommen. Bei 360-Grad-Videos hat der Nutzer selbst die Kontrolle über die Perspektive, die er sehen möchte. Die Interaktivität ist damit enorm hoch und das Engagement nimmt dadurch zu.

live video streaming

Auch das Live-Video-Streaming hat sich mittlerweile in den sozialen Netzwerken etabliert. Ob Facebook Live, Periscope, Snapchat oder Instagram – überall gibt es die Möglichkeit, seinen Fans und Followern authentische Live-Einblicke zu geben.

zusammengefasst.

Sie sehen: Es bleibt spannend! Auch wenn wir keine Hellseher sind und deshalb nicht sagen können, wie das Video Marketing in Zukunft genau aussehen wird, so verrät ein Blick auf die Trends zumindest die Richtung, in die es geht. Und für Unternehmen ergeben sich definitiv noch mehr Möglichkeiten, um aus Interessenten zu Kunden zu machen und Kunden noch stärker an sich zu binden.