von Angelika — Best Practice, Bewegtbild, Erklärvideos, textzeichnerin
Erklärvideo Beispiel – das monatliche Best Practice: Zuckerwasser
„Das ist wie „K.I.T.T., komm schnell, wir brauchen dich!“. Passend zu den wärmeren Temperaturen haben wir uns für das diesmonatige Best Practice das Musikvideo zu „Zuckerwasser“ von Jupiter Jones vorgenommen. Abgesehen von der guten Musik hat das Video nämlich auch grafisch einiges zu bieten!
Es ist im Papierstil gehalten, der allerdings viel verspielter und realistischer ist, als in unserem letzten Best Practice. Anstelle von „Papierschnipseln“ ist die vordergründige Handlung detailliert gezeichnet, während der Hintergrund sehr realistisch wirkt. Einzig die Köpfe der vier Bandmitglieder sind durch Stop-Motion Bilder oder kurze Aufnahmen ihrer Mimik auf den gezeichneten Körpern dargestellt. Bildlich und auch textlich ist dieses Erklärvideo Beispiel eine Ode an die Vergangenheit - schließlich drückt die Band den Zeitreise-Knopf (0:36) in der Telefonzelle, die sie durch die ganzen vier Minuten der Geschichte transportiert. Bei den Szenenwechseln sieht man diese Telefonzelle durch Dreiecke im Himmel fliegen, die die Bandmitglieder beim Singen zeigen.
Jupiter Jones greifen in einzelnen Szenen berühmte Filme wie „Die Goonies“ auf ihren Fahrrädern (0:57), Marty McFlys Hoverboard aus „Zurück in die Zukunft“ (1:25) oder „Godzilla“ (1:44) auf. Auch die „Ghostbusters“ (2:24) kommen nicht zu kurz, um die Aliens aus „Krieg der Welten“ zu bekämpfen. Die humorvollen Anspielungen auf diese Filmklassiker passen perfekt zu der nostalgischen Stimmung des Liedes und laden zum Erinnerungsschwelgen ein. Am Ende wird klar, dass diese Szenen Filmplakaten und Spielzeugartikeln aus einem Kinderzimmer entspringen. Ob das alles wirklich passiert ist, bleibt also der Fantasie der Zuschauer überlassen.
Der realistische Papierstilmix von „Zuckerwasser“ unterstreicht die Botschaft des Liedes und macht zudem optisch viel her. Insgesamt entsteht damit ein interessanter Kontrast zwischen dem Fantastischen und der Realität. Je öfter man das Musikvideo sieht, desto mehr Details fallen auf, die das Video zu einem kleinen Kunstwerk machen.










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