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Sie wollen Ihre Videos im Content Marketing optimal einsetzen, aber haben noch keinen Überblick über die verschiedenen Videoformate, die auf den gängigen Social Media Plattformen üblich sind? Dann haben wir genau das, was Sie brauchen! Mit dem textzeichnerin Videoportal-Check haben wir schon mal einen Überblick gegeben, welche Portale zum Inhalt Ihrer Videos passen. Damit Sie Ihre Zielgruppe mit Ihrem Social Media Video noch besser erreichen, gibt es hier von uns noch die Übersicht über die technischen Rahmenbedingungen der verschiedenen Videoformate!

Um jetzt nicht mit zu vielen technischen Daten auf einmal um uns zu werfen, haben wir hier erst einmal nur die wichtigsten Details zusammengetragen. Für alles weitere Wissenswerte zu den einzelnen Videoformaten und die genauen Zahlen stellen wir Ihnen eine Übersichtsgrafik zum Downloaden bereit!

YouTube

Als weltweit zweitgrößte Suchmaschine (direkt nach Google) ist YouTube die erste Anlauf-Plattform für das Hochladen und Verbreiten von Videos. Mit knapp 1,5 Milliarden aktiven Usern ist ca. jeder dritte Internet-Nutzer auf YouTube unterwegs. Als reine Plattform für Video Content ist es immer eine gute Wahl, um die eigenen Videos zu verbreiten. YouTube ist auch sehr flexibel, was die Vorgaben an die Videoformate angeht. Mittlerweile liegt die maximale Länge, die ein Video auf YouTube haben darf, bei 12 Stunden. Dabei darf die einzelne Datei nicht größer als 128 GB groß sein. Die gängigsten unterstützten Formate sind MP4 und MOV, wobei YouTube auch viele andere Dateitypen zulässt. Bei der Auflösung ist die Plattform ebenfalls flexibel, von 240p bis HD-Auflösung mit 1080p geht vieles – wobei natürlich eine bessere Bildqualität immer positiver ist. Schließlich können Sie manuell noch einen Thumbnail festlegen, um das Interesse der Zielgruppe zu wecken.

 

Facebook

was die Social Media Nutzung betrifft, ist Facebook immer noch ganz oben mit dabei. Immerhin hatte es Anfang dieses Jahres laut Statista noch knapp 2.000 Millionen aktiver Nutzer. Auch hier hat sich in Sachen Video Content einiges getan. Zu den klassischen Videoformaten im Facebook-Feed oder als kurzer Werbeclip vor eben diesen Feed-Videos, sind mittlerweile auch Storys hinzugekommen – hier kann man entweder aus dem Alltag des Unternehmens senden oder ebenfalls Werbe-Videos schalten. Zusätzlich gibt es den Marketplace, für den gezielten Verkauf von Produkten, und Livestreams. Als Unternehmen hat man also viel Auswahl, sich mit Videos zu präsentieren. Ob Lifestyle, Werbung oder sachliche Informationen, die Videoformate eignen sich gut für individuell angepasste Videos. Die Video-Längen sind dabei unterschiedlich – auf dem Feed und im Marketplace sind max. 240 Minuten möglich. Storys und Werbe-Ads können jeweils max. 15 Sekunden lang sein. Auch hier sind die beiden gebräuchlichsten unterstützten Dateitypen MP4 und MOV, aber andere sind ebenfalls möglich. Die Seitenverhältnisse sind so anpassbar, dass man neben dem normalen Bildschirmformat (16:9) auch noch Quadrat oder Hochformat einstellen kann. Im Feed und bei Stream-Ads gibt es noch die Möglichkeit, Thumbnails für die Videos zu erstellen.

 

Twitter

Twitter ist die ideale Plattform für knappe und bündige Informationen, mit einem Limit von 280 Zeichen pro Tweet. Auch Videos sind daher sehr kurz gehalten – mit einer Länge von höchstens 140 Sekunden und einer max. Größe von 512 MB. Mit der mobilen App können Videos sowohl im MP4- als auch im MOV-Format hochgeladen werden. Bei der Web-Version ist nur MP4 möglich. Die Auflösung kann wieder unterschiedlich sein, angefangen bei 32x32 bis hin zu 1.280x1.024 sind viele Einstellungen möglich. Ein Thumbnail für das Video kann manuell generiert werden, ansonsten zieht Twitter selbst automatisch ein Bild aus dem Video, um es als Eyecatcher zu nutzen.

 

Instagram

Instagram bietet drei Videoformate an: das Feed, die Story und IGTV. Auf dem Feed können die Videos bis zu 60 Sekunden lang sein, Stories nur knapp 15 Sekunden. IGTV bildet eine kleine Eigenheit. Hier ist es vom Kanal abhängig, wie lange die Videos sein dürfen. Die meisten Kanäle können max. 10 Minuten lange Videos bei IGTV hochladen. Einige beliebtere Accounts können allerdings Videos mit einer Länge von bis zu 60 Minuten online stellen – das hängt von der Zahl der Follower ab und davon, ob der Account bei Instagram verifiziert ist. Die maximale Dateigröße liegt bei etwa 4 GB bei Videos in Feed und Storys. Auch hier bildet IGTV wieder die Ausnahme – mit max. 3.6 GB bei Videos mit einer Länge von 60 Minuten und max. 650 MB bei 10 Minuten. Die Seitenverhältnisse können entweder als Querformat, Quadrat oder im Hochformat gepostet werden. Für Videos im Feed und bei IGTV sind individuelle Thumbnails möglich, bei Storys nicht. Als Video-Inhalte bieten sich bei Instagram eher lockere Themen an, Lifestyle und Ästhetik haben hier Vorrang. Werbevideos können sowohl im Feed als auch in Stories geschaltet werden.

 

Vimeo basic

Das Alleinstellungsmerkmal bei Vimeo liegt darin, dass es kein wirkliches Zeitlimit gibt, was die Länge der Videos betrifft. Stattdessen hat man mit dem Vimeo basic Paket eine Upload-Kapazität von 500 MB pro Woche. Man muss also genau vorausplanen, welche Videos man wann hochlädt und wie man sie über die Woche am besten verteilt. Von den geläufigsten Dateiformaten lässt Vimeo ebenfalls unter anderem MP4 und MOV zu. Auch die manuelle Erstellung eines Thumbnails ist möglich. Thematisch ist Vimeo auf Künstler, Designer und Ästhetik im Allgemeinen ausgelegt – hier ist also zu beachten, dass der Video Content dementsprechend angepasst ist. Es geht weniger um Informationen als darum, wie genau das Produkt dargestellt wird und wie hoch die Qualität des Produktvideos ist.

 

Periscope

Periscope ist in seinem Modell für Videoformate einzigartig. Bei dieser Plattform geht es nicht darum, dass man vorproduzierte Videos hochlädt. Stattdessen besteht das Modell darin, dass alle Videos als Livestream zu sehen sind. Dementsprechend gibt es keine max. Videogröße und auch keine max. Länge, die das Video nicht überschreiten darf. Allerdings verschwinden gestreamte Inhalt nach 24 Stunden. Und natürlich spielt auch die Technik eine Rolle – bricht die Internetverbindung ab, geht auch der Livestream zu ende. Weitere technische Einstellungen sind nicht manuell festzulegen – Auflösung, Seitenverhältnisse und Dateityp hängen von der Kamera ab. Man kann manuell einen Thumbnail für den eigenen Livestream erstellen. Periscope wird hauptsächlich dazu verwendet, Einblick in das Leben und den Alltag zu geben. Der Umgangston ist also eher locker und authentisch.

 

LinkedIn

LinkedIn bietet seit 2017 die Möglichkeit, Videos direkt auf der Seite hochzuladen, statt sie nur über andere Plattformen einzubetten. Bis zu einer Länge von 10 Minuten kann man die Videos in seinem eigenen Feed hochladen, mit einer Größe von max. 5 GB und am gängigsten als MP4-Datei. Als Video Ads kann man gesponserte Videos des Unternehmens in den Feeds schalten lassen. Diese können bis zu 30 Minuten lang sein und eine Größe von 200 MB haben. Egal, ob als eigenes Video oder als Ad, man kann eigenständig Thumbnails generieren. Thematisch stehen Informationen im Vordergrund.

Für den umfassenden Überblick zu allen technischen Details haben wir hier eine Infografik zusammengestellt: