alles über den imagefilm.

Was genau ist ein Imagefilm? Für welche Unternehmen, Firmen oder Einzelpersonen macht er Sinn? Welche Ziele verfolgt man mit der Produktion eines Imagevideos? Wie gestaltet und plant man ihn? Wir haben die Details zum Thema Imagefilm:

definition von imagefilmen

Ein Imagefilm, im Englischen auch corporate movie oder corporate video genannt, dient dazu das Image eines Unternehmens besonders hervorzuheben. Wer einen Imagefilm produziert oder in Auftrag gibt, möchte mit audiovisuellen Mitteln ein positives Image erschaffen.

Ein Imagefilm ist in der Regel ein kurzes, prägnantes Film-Portrait einer Firma, einer Marke oder eines Produktes. Er dient dazu, für den Auftraggeber oder dessen Marke zu werben. Schließlich soll er zur Markenbildung und der Bindung an die Marke beitragen.

icon_chart

die spiellänge kann variieren.

Von wenigen Sekunden bis zu mehr als zehn Minuten. Aber egal ob lang oder kurz: Es sollte immer die Regel gelten, dass der Film seine Zuschauer nicht langweilt. Daher würde eine bloße Aneinanderreihung von Produktbildern oder Räumlichkeiten nicht zum erwünschten Ergebnis führen.

icon_adressaten

auf die richtige geschichte kommt es an.

Eine gute Geschichte ist sehr wichtig – sie muss funktionieren und mit dramaturgischen Mitteln beim Zuschauer einen ganz bestimmten Effekt erreichen. Stichwort: Storytelling. Dabei sind beim Imagefilm alle filmischen Mittel erlaubt. Wie aufwendig und komplex sie letztendlich rüberkommen, hängt vom jeweiligen Budget ab.

icon_chart

emotionen sind das a und o.

Ein gut erdachter und produzierter Imagefilm zielt direkt auf die Emotionen des Betrachters ab. Der Zuschauer sieht, hört und fühlt das, was er im Video sieht. In dieser Intensität schafft das keine Printanzeige, kein Blogartikel und kein Radiospot. Neben der Erschaffung eines positiven Images geht es im Imagefilm außerdem um den Transport von Informationen.

icon_adressaten

imageverbesserung des unternehmens.

Verglichen mit einem TV-Spot oder Werbefilm, verfolgt der Imagefilm keinen unmittelbaren Verkaufsgedanken. Er soll vielmehr zu einer positiven Wahrnehmung und Imageverbesserung des Unternehmens beitragen. Somit soll er auch mittel- bis langfristig wirtschaftliche Erfolge einbringen. Doch die Grenzen sind fließend. Es gibt durchaus Imagefilme, die ein Produkt fokussieren aber gleichzeitig auf das Image des Unternehmens einzahlen. Ebenso verhält es sich mit Videos, die Bewerber anziehen sollen.

einsatzbereiche von imagefilmen

Imagefilme können in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden. Ob im Marketing, für die interne Kommunikation, im Employer Branding oder auf Messen – es gibt unterschiedlichste Einsatzbereiche der bewegten Bilder. Wir stellen Ihnen die gängigsten Anwendungsbereiche vor.

marketing, pr

Auf Messen

Unternehmen präsentieren Ihren Imagefilm besonders gerne auf Messen. Oft wird das Video eigens für diesen Zweck produziert. Das heißt, es läuft für die Dauer des Events auf Großbildschirmen oder per Beamer auf Leinwänden. Imagefilme auf Messen sollen die Aufmerksamkeit der Besucher auf den Messestand ziehen. Außerdem sollen sie auch Stimmungen und Emotionen transportieren.

Für die Presse

Die Geschäftsführung und PR-Abteilungen von Unternehmen setzen Imagefilme häufig auch zur Außendarstellung ein. Zum Beispiel liegt eine DVD der offiziellen Pressemappe bei oder der Film kann auf der Website heruntergeladen werden. Ebenso gut werden Imagefilme aber auch auf prominenteren Teilen von Unternehmens-Websites eingesetzt, zum Beispiel auf der Startseite.

interne kommunikation

Innerhalb von Unternehmen werden Imagefilme gerne zur Mitarbeiterschulung verwendet. DVDs können beispielsweise an Bewerber oder Zulieferer verteilt werden. Und auch bei
Firmenpräsentationen wird der Imagefilm gerne eingesetzt, um beim Betrachter positive Emotionen zu wecken. Auf diese Weise können sich Zuschauer einfacher ein Bild vom Unternehmen machen. Dies kann durch eine einfache Powerpoint-Präsentation nicht so leicht transportiert werden.

social media

Virale Verbreitung

Seit einigen Jahren werden Imagefilme aber meistens auf Social Media Portalen veröffentlicht. Das hat viele Vorteile für das Unternehmen, das den Film beauftragt hat. Er wird einem breiten Publikum präsentiert und verbreitet sich im Idealfall von selbst. Wenn eine solche virale Verbreitung angestrebt wird, gehört – neben einer guten Story und der professionellen Produktion – auch die Planung einer Social Media Kampagne dazu. Bei dieser kann anfangs das Social Seeding zum Einsatz kommen, um die Reichweite zu steugern.

Das Aushängeschild

Außerdem hat der Imagefilm in den Sozialen Medien einfach auch einen repräsentativen Charakter. Die meisten Unternehmen – egal ob Mittelstand oder Weltkonzern – kommen gar nicht mehr umhin auch hier präsent zu sein. Daher sind auf Facebook, YouTube, Instagram, Pinterest, LinkedIn, Xing und anderen Plattformen viele Imagefilme zu finden.

verschiedene arten von imagefilmen

Imagefilme können für ganz unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden. Im Folgenden zeigen wir Ihnen einige der wichtigsten Bereiche:

imagefilme für ein produkt

Wie in einem TV-Spot, steht im Produkt-Imagefilm ebenfalls das Produkt im Mittelpunkt. Doch der Unterschied besteht darin, dass das Produkt nicht explizit angepriesen wird.

Ein Produkt-Imagefilm für den Endverbraucher (Business to Consumer), wie etwa für eine Uhr, nutzt emotionale Darstellungen, wie zum Beispiel ein Interview mit einem Promi. Dagegen funktioniert der Produkt-Film für potentielle Geschäftspartner eher auf der rationalen Ebene. So wird im Business to Business Bereich häufig der Produktionsprozess des Produkts dargestellt. Eine emotionale Bindung findet aber bei beiden Varianten statt.

In jedem Fall sollte die Gestaltung mit der Corporate Identity des Unternehmens abgestimmt sein. Produkt-Imagefilme kommen dabei oft auch ohne Sprecherstimmen oder erklärende Texte aus. Und nicht zuletzt kommt es auch beim Produktfilm auf gute Beleuchtung, Perspektive, Musik, Schnitttempo und natürlich das Storytelling an.

imagefilme für kinowerbung

Durch die große Verbreitung der Social-Media-Kanäle werden traditionellere Werbeformen, wie zum Beispiel die Kinowerbung, oft vernachlässigt. Dabei ist das Kino, gerade für mittelständische Unternehmen der perfekte Ort:

Im Kino kann die Zielgruppe für den Imagefilm recht genau definiert werden. Das geschieht zum Beispiel nach Region und demographischen Merkmalen. Zudem spart das im Vergleich zum TV-Spot enorme Kosten. Außerdem werden die Zuschauer, oder potentielle Kunden, in einer positiven Stimmung erreicht. Schließlich ist der Kinobesuch immer noch etwas Besonderes.

Hat man einen Imagefilm, von zum Beispiel 5 Minuten Länge, kann man ihn ohne großen Aufwand für das Kino zurechtschneiden. Dabei sollte man aber darauf achten den Ton entsprechend dem Kino anders zu bearbeiten. Das heißt, man sollte den räumlichen 5.1- oder 7.1-Sound dem regulären Stereo für den Online-Einsatz vorziehen. Außerdem müssen Lizenzkosten für den Einsatz als Kinowerbung beachtet werden, etwa bei der Lizensierung von Sprachaufnahmen und Musik.

imagefilme für crowdfunding

Seit einigen Jahren werden Geschäftsideen nicht mehr nur aus eigener Tasche oder von professionellen Venture Capital Unternehmen finanziert. Man überzeugt heute die Masse von seiner Idee – schnell, einfach und unkompliziert.

Doch auf den einschlägigen Crowdfunding Portalen ist die Gunst der Investoren stark umkämpft. Jeder, der eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne auf indiegogo, kickstarter, startnext oder 100 days realisieren möchte, sollte in ein professionelles Crowdfunding Video investieren. Der Imagefilm fürs Crowdfunding ist das perfekte Mittel, sich den möglichen Investoren innovativ und einprägsam vorzustellen. Damit kann man sie schnell und unkompliziert von der eigenen Idee überzeugen.

imagefilme für events

Ob auf der Aktionärsversammlung, der Weihnachtsfeier, dem Vertriebs- oder Marketingevent – ein Imagefilm ist das perfekte Instrument, um Ihre Veranstaltung zu beginnen oder zu schließen. Der Film bewegt die Zuschauer auf der emotionalen Ebene. Wird er zu Beginn des Events gezeigt, stimmt er die Menschen auf das Kommende ein, holt sie ins Thema und schafft Aufmerksamkeit. Wenn Sie eine Rede oder Präsentation mit einem Imagefilm enden lassen, sorgt er für Gesprächsstoff beim Buffet danach.

imagefilme für human resources

Imagefilme lassen sich – im Sinne des Employer Branding – im Recruiting-Prozess von Unternehmen vorrangig durch zwei verschiedene Arten integrieren:

1. Der Imagefilm als emotionales Element

Gerade in der heutigen Zeit, in der die Work-Life-Balance und ein gutes Miteinander in den Firmen großgeschrieben werden, wird die emotionale, positive Darstellung des Unternehmens um so wichtiger. Bewerber kann man mit einem Video viel besser von einer guten Atmosphäre überzeugen, als es ein Text unter der Stellenanzeige könnte. Daher können Imagefilme bereits online in die Anzeige auf einem Jobportal oder auf der eigenen Karriere-Seite des Unternehmens eingebunden werden.

2. Die Stellenausschreibung als Video

In diesem Fall wird der Imagefilm auch Recruitingfilm genannt. Dieser sollte in jedem Fall informieren und gleichzeitig, durch ein gutes Storytelling, emotional ansprechend und unterhaltsam sein. Der Film sollte das Unternehmen positiv darstellen aber auch realitätsnah sein, um spätere Enttäuschungen auf Bewerberseite zu vermeiden. Ein gut gemachter Imagefilm für eine Stellenausschreibung verhilft dem Unternehmen im besten Fall zum idealen Bewerber, der perfekt zur Arbeitsstelle passt und lange in der Firma bleibt. Gerade wenn es um erklärungsbedürftige Berufe geht, können die potentiellen Bewerber dank der audiovisuellen Stellenanzeige eine realistischere Vorstellung davon bekommen, wie ihre spätere Tätigkeit aussehen wird. Ein solches Video kann vor allem Auszubildende bei der schwierigen Berufswahl helfen.

imagefilme für startups

Ob über Crowdfunding, Venture Capital oder aus der eigenen Tasche finanziert – ein Imagefilm ist für ein Startup sehr wichtig. Die Gründer können sich mit einem professionell produzierten Video bei Investoren und Kunden gleichermaßen vorstellen. Für ein Startup steht dabei vor allem die Markt-Positionierung der Geschäftsidee im Fokus.

Social Media Portale bieten jungen Firmen, Gründern und Startups heute eine schnelle und globale Verbreitung ihrer Ideen. Und gerade die Mitglieder der heutigen Gründerszene verfügen über ein weites Social Media Netzwerk. Eben das können sie dafür nutzen den Imagefilm zu verbreiten und kostengünstig auf sich aufmerksam zu machen. Imagevideos sind natürlich auch auf Gründerportalen und Crowdfundingseiten ein wichtiger Bestandteil.

imagefilme für messen

Ein Video ist ein Hingucker auf jeder Messe – wenn es sich von den Videos der Mitbewerber abhebt.

Hauptsächlich geht es beim Imagefilm für Messen darum, die Besucher zum Stehenbleiben zu animieren. Dafür sorgen zum einen die Flachbild-TVs oder Beamer-Projektionen am Messestand – und zum anderen die Qualität des Videos.

Alle Messe-Imagefilme haben zum Ziel,

  • Eyecatcher,
  • Impulsgeber für die Kontaktaufnahme und
  • Unternehmens- bzw. Markenbotschafter zu sein.

Um das zu erreichen sind folgende Punkte bei der Produktion von Messefilmen wichtig:

Auffallen, Abheben, Beeindrucken

Der Imagefilm ist das perfekte Mittel, sich von den Mitbewerbern im direkten Vergleich zu präsentieren – und sich von diesen abzuheben. Da die Besucher in ständiger Bewegung sind, hat der Film nur wenige Sekunden, um die Blicke auf sich zu ziehen. Der Film selbst, der Stil oder einzelne Szenen müssen ein Eyecatcher sein.

Gesprächseinstieg

Schafft es der Imagefilm Aufmerksamkeit zu generieren und die Besucher „anzuhalten“, bietet er die perfekte Chance für die Kollegen am Stand, die Interessenten anzusprechen. Außerdem erweitert der Film den Messestand um eine weitere Dimension. Das heißt, man kann die Produkte in Aktion präsentieren, ohne sie tatsächlich ausstellen zu müssen.

Audio

Gespräche, Präsentationen, Musik – auf einer turbulenten Messe muss der Imagefilm auch ohne Ton funktionieren. Für diese Herausforderung bieten sich meistens zwei Lösungen an. Erstens man erstellt eine Messe-Variante mit Untertitel oder man produziert zweitens eine spezielle Variante für den expliziten Messeeinsatz. Beide Varianten sollten mit ausdrucksstarken Bildern arbeiten, die für sich selbst sprechen.

Emotionen

Neben reinen Informationen über Produkte und Projekte vermitteln bewegte Bilder immer Emotionen. Ein guter Imagefilm macht die Begeisterung und die Tatkraft spürbar, die hinter den Ideen des Unternehmens steht. Kurzgesagt: Der Funke muss auf potenzielle Partner und Neukunden überspringen.

Ein Imagefilm, der die Vorstellungen und Werte eines Unternehmens auf den Punkt bringt, findet genau die Zuschauer, bei denen der Film einen Nerv trifft. Der Film erzeugt eine Relevanz. Das hat eine nachhaltige Wirkung, vor allem beim Thema After Sales. Kunden und Partner, die vom Unternehmen und dessen Mitarbeitern überzeugt sind, binden sich auch längerfristig an das Unternehmen.

Filmische Möglichkeiten

Speziell für Messefilme, die meistens ohne Ton auskommen müssen, geht es um klare Botschaften und starke Bilder. Daher sollten beispielsweise Interview-Sequenzen nicht zu lang sein, da sonst die Aufmerksamkeit der Zuschauer abnimmt. Außerdem sollten diese mit gut lesbaren Untertiteln versehen sein.

Um nur eine von vielen Möglichkeiten als Beispiel zu nennen, kann man mit einer ungewöhnlichen Perspektive schon Aufmerksamkeit erzielen. Das schafft man beispielsweise mit Filmsequenzen aus Drohnen und Kamerakränen. Gerade bei Messe- oder Imagefilmen ist dieser Blick von oben ein dramaturgischer Kniff, um den Zuschauern neue Perspektiven und imposante Eindrücke zu verschaffen.

Virtual Reality / 360-Grad-Film

Eine weitere Möglichkeit, aus der Masse von Messeständen hervorzustechen, ist das 360-Grad- (oder VR-)Video. Messebesucher werden allein schon durch das Stand-Publikum angelockt, das bereits mit VR-Brillen und Tablets zu Gange ist.

Durch das 360° Erlebnis können sich die Messe-Besucher auf eine virtuelle Reise begeben. Ermöglichen Sie Ihren Interessenten, die Messe für einen Augenblick zu verlassen und in Ihren Film und dessen Botschaft einzutauchen.

So bringt das Unternehmen die Messebesucher direkt in die eigene Firma und zeigt ihnen Produktionsstätten, Maschinen und Konstrukteure. Außerdem kann man mit VR-Filmen besonders große oder besonders kleine Objekte zeigen. Dieses ist in einem Messestand normalerweise gar nicht möglich. Mit einer VR-Brille kann man zum Beispiel eine riesige Baumaschine von allen Seiten oder eine menschliche Zelle von innen betrachten.

Nach der Messe

Ist die Messe erfolgreich vorübergegangen, muss der Imagefilm noch lange nicht eingemottet werden. Er kann sehr gut auf der eigenen Website oder auf diversen Social Media Plattformen eingebunden werden. Darüberhinaus kann man das Video in Newslettern und Kundenmailings verlinken. Und auch im täglichen E-Mail-Verkehr der gesamten Mitarbeiter macht es durchaus Sinn, den Imagefilm in der E-Mail-Signatur zu integrieren.

Fiducia Messevideo

social media: der imagefilm für facebook und co.

Die ideale Plattform für den Imagefilm ist und bleibt Social Media. Einer der Gründe dafür: Gut gemachte Imagefilme können sich hier wie von selbst (viral) verbreiten. Auch kleine und mittelständische Unternehmen können mit ihren Unternehmensvideos in sozialen Netzwerken eine große Reichweite erzielen – und das, ohne dadurch weitere Kosten zu haben.

Zum Vergleich: Bei einer Ausstrahlung eines Werbespots im Fernsehen muss man mit großen Kosten rechnen. Jede Sekunde zählt, und die Ausstrahlung längerer Spots können sich kleine und mittlere Unternehmen in der Regel überhaupt nicht leisten. Ein Werbespot mit einer Länge von ca. 30 Sekunden liegt beispielsweise bei einem Budget von ca. 50.000 Euro – für eine einmalige Schaltung in der Primetime eines der privaten Hauptsender.

Heute stehen die Kosten für Fernsehwerbung in keinem Verhältnis zur Web-Verbreitung. Da liegen die Vorteile von Social Media Clips für die Verbreitung von Imagefilmen im Web auf der Hand. Man hat in der Regel wenig Streuverluste, weil man die Social Media Kampagnen so einstellen kann, dass genau die passende Zielgruppe erreicht wird.

So behalten die Unternehmen stets die Kosten für ihre Imagefilm-Produktion im Blick. Und selbst Einzelpersonen haben damit die Chance, erfolgreich auf sich und ihr Startup oder freiberuflichen Dienstleistungen aufmerksam zu machen.

Weitere soziale Netzwerke für den Einsatz von Imagefilmen:

Tipp: Nicht alle Social Media Plattformen akzeptieren das gleiche Videoformat. Planen Sie, auf welchen Kanälen Sie Ihren Imagefilm posten möchten und lassen sie die Produktionsfirma das Video entsprechend konvertieren.

imagefilm-tipps für facebook

Für nahezu jedes Unternehmen ist die eigene Facebook-Präsenz sehr wichtig. Da kann es nur von Vorteil sein dort auch den eigenen Imagefilm zu veröffentlichen. Entweder zeitlich begrenzt, mit einem Facebook-Post oder längerfristig auf der Facebook-Seite des Unternehmens.

Ebenso wichtig ist, dass man einen kurzen, griffigen Titel und eine Beschreibung wählt, die neugierig auf den Inhalt des Films macht.

Noch ein Tipp: Vermeiden Sie das Einbetten des Imagefilms per YouTube- oder Vimeo-Link in Ihren Posts. Laden Sie das Video direkt bei Facebook hoch. Facebook spielt in der Regel eingebettete Videos in der Timeline der Nutzer nicht automatisch ab.

imagefilm-tipps für youtube

YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Wenn Sie das im Hinterkopf behalten und etwas Zeit für den Beschreibungstext investieren, können Sie große Reichweiten erzielen. Zudem sollten Sie direkt im sichtbaren Bereich einen Link zu Ihrer Website oder eine andere Kontaktmöglichkeit platzieren.

Großer Vorteil:

Dadurch, dass YouTube ein Unternehmen von Google ist, wird der Imagefilm bei einer Google-Suche immer als eines der ersten Ergebnisse angezeigt. Und das nicht nur, wenn nach dem Namen des Unternehmens gegoogelt wird, sondern auch wenn bestimmte Keywords gesucht werden.

 

Weitere Tipps:
  • Keywords im Beschreibungstext platzieren
  • Keywords auch in den Videoeinstellungen unter “Tags” hinzufügen
  • Aussagekräftiges Thumbnail (Vorschaubild) per Hand auswählen
  • Thumbnail mit Logo versehen
  • YouTube-Kampagne planen (YouTube Advertising)

unterschiede zwischen imagefilmen und werbespots

Die Unterschiede zwischen Imagefilmen und TV-Spots können fließend sein. Und doch gibt es einige klare Merkmale, die man kennen sollte, wenn man einen Imagefilm selbst produziert oder beim Profi in Auftrag gibt:

echte menschen

Obwohl Imagefilme meistens real gedreht werden, also echte Menschen zum Einsatz kommen, kann man sehr wohl auch andere Stile verwenden. So entsteht ein Stilmix, der die Zuschauer auf unterschiedlichen Ebenen ansprechen kann.

transparenz

Der Imagefilm sollte Charakter haben und damit authentisch sein, so wie die Menschen, die mitspielen. So kommt zum Beispiel der Geschäftsführer oder Vorstandsvorsitzende zu Wort und Mitarbeiter werden zu ihren Aufgaben interviewt.

authentizität

Das „echte“ Gefühlt wird ebenfalls wiedergegeben, wenn man die Räumlichkeiten des Unternehmens zeigt. Dass ein Imagefilm rein dokumentarisch ist, heißt das aber nicht. In der Regel hat er sowohl eine portraitierende als auch eine werbende Funktion.

fokus

Es geht meist weniger um ein einzelnes Produkt, als um das Unternehmen, die Praxis oder die Marke selbst. Im Gegensatz zum Imagefilm dient ein Werbespot in der Regel dazu, die Bekanntheit eines Produktes oder einer Marke sowie die Verkaufszahlen zu erhöhen. Es geht eher um das Gefühl, das vermittelt werden soll, als um genaue Informationen zum Produkt oder echte Menschen und Firmenräume.

länge

Imagefilme dürfen länger sein als TV-Spots, die meistens sehr kurzgehalten sind. Denn, wenn es um die Kosten geht, ist die Länge des Spots für die Ausstrahlung im Fernsehen oder auf der Kinoleinwand ein wesentlicher Faktor. Der Imagefilm ist für den Einsatz auf Messen oder im Internet geplant. Deshalb spielt die Länge hier keine so große Rolle. Durch einen längeren Film entstehen bei einem Messe-Einsatz oder einer Platzierung im Internet keine zusätzlichen Kosten für die Ausstrahlung. Trotzdem erhöhen sich dadurch aber die Produktionskosten.

so ist ein imagefilm aufgebaut (dramaturgie)

Imagefilme (und Filme allgemein) unterscheiden sich von anderen Medien, wie etwa Broschüren oder Blogartikeln, im Wesentlichen durch einen Punkt. Es geht um das Tempo, in dem die Informationen aufgenommen werden. Oder genauer gesagt, der Zuschauer kann nicht sein eigenes Tempo bestimmen (wie beim Lesen). Er muss sich an das, durch die Filmemacher vorgegebene, Tempo halten.

Dramaturgie im Imagefilm

Das heißt für das Drehbuch des Imagefilms, dass die Inhalte des Films nicht einfach chronologisch aneinandergereiht sein dürfen. Vielmehr muss eine Dramaturgie geschaffen werden, welche die Zuschauer (beziehungsweise Internet-Nutzer) von der ersten Sekunde an dranbleiben lässt.

Die Idee

Eine Idee für die Darstellung eines Unternehmens sollte man ganz zu Anfang der Planung finden. Dabei muss man darauf achten, dass sie auch zum gewünschten Image passt. Eine Grundidee, die auf Qualität und Verlässlichkeit einzahlt, wäre zum Beispiel der Fokus auf das traditionsreiche Familienunternehmen in Bezug auf Produktqualität.

Von der Idee zum Drehbuch

Aber die Grundidee muss man auch in eine Geschichte und schließlich ein Drehbuch verpacken. Natürlich braucht die Geschichte eine Einleitung, einen Hauptteil und den Schluss. Außerdem muss sie so erzählt werden, dass der Zuschauer von der ersten bis zur letzten Sekunde interessiert ist.

Das Thema, die Erzählweise oder die Personen müssen für den Zuschauer relevant sein. Gerade im Internet sind die Nutzer gnadenlos: Wenn der Funke nicht gleich überspringt wird weggeklickt. Und wenn der Zuschauer dranbleibt, muss auch ein Gefühl erzeugt werden, das das Image des Unternehmens nachhaltig beeinflusst. Idealerweise führt die Story zusätzlich zu einer Handlung, wie etwa der Kontaktaufnahme.

Die Platzierung

Für Inhalt und Dramaturgie ist außerdem die Frage wichtig, wo der Imagefilm platziert wird. Wird der Film auf einem Kongress auf der Bühne gezeigt, kann man die Zeit von beispielsweise zehn Minuten nutzen, um eine Geschichte mit Tiefe und starken Emotionen zu erzählen. Schließlich kann hier niemand den Film wegklicken. Möchte man dahingegen den Imagefilm als YouTube-Pre-Roll-Anzeige schalten, sind die ersten drei Sekunden absolut kriegsentscheidend.

Film-Varianten und Budget

Messe, YouTube, Human Resources oder Kino? Vor der Produktion sollte man festlegen, in welchen Medien der Imagefilm eingesetzt werden soll. Damit kann man enorme Kosten sparen.

Fragt man nach Abschluss der Filmproduktion weitere Versionen des Films an, fallen deutlich mehr Kosten an. Das sind zum Beispiel Kosten für einen weiteren Drehtag mit separater Organisation und einer neuen Sprachaufnahme. Der Sprecher wird in diesem Fall einen anderen Preis nennen. Hätte er bei der ursprünglichen Aufnahme zusätzlich ein paar Sätze mehr ins Mikrofon gesprochen, wäre der Mehraufwand kaum ins Gewicht gefallen. Diese Varianten wären dann von der Produktionsfirma für weitere Versionen des Imagefilms genutzt worden.

Das gilt auch für zusätzliche Aufnahmen, Shots, die während des Drehs aufgenommen werden, um sie für verschiedene Versionen des Films zu nutzen. So sind keine separaten Drehtage oder Sprachaufnahmen notwendig. Das Material kann in der Postproduktion für den Schnitt verschiedener Versionen des Imagefilms verwendet werden.

Treatment und Storyboard

Das wichtigste Element der Film-Dramaturgie ist das Drehbuch. Das kann in Form eines Treatments oder eines Storyboards geschrieben werden und enthält sämtliche gesprochene oder eingeblendeten Texte. Das Treatment enthält alle Stimmungen, Szenen und Regieanweisungen in reiner Schriftform und in chronologischer Reihenfolge.

Das Storyboard ist eine bildliche Form des Treatments. Hier können einzelnen Szenen und Perspektiven bildlich dargestellt werden. Das können Scribbles, ausgearbeitete Illustrationen, Bilder animierter Szenen oder reale Fotos sein. Was davon zum Einsatz kommt hängt vom geplanten Stil des fertigen Films ab. Ist der Imagefilm ein Stilmix, wird auch das Storyboard mit verschiedenen Stilen illustriert.

Oft wir zuerst ein Treatment geschrieben und mit Auftraggeber, Regisseur und anderen Beteiligten besprochen. Danach wird das Konzept nochmal als Storyboard aufgearbeitet. Auf Grundlage dieses Drehbuchs wird der Film abgedreht und in der späteren Postproduktion geschnitten und schließlich erstellt. Das Storyboard legt nicht die Reihenfolge der Szenen fest, in der gedreht wird. Dafür gibt es den Drehplan.

ratgeber erklärvideo produktion

Achtung! Bevor Sie mit der Produktion Ihres Erklärvideos loslegen, alles in Chaos endet und Sie unnötig Geld aus dem Fenster werfen, gibt es Fragen, die Sie sich vor der Produktion stellen sollten:

Über welche Kanäle will ich mein Video verbreiten?
Hält sich meine Zielgruppe dort auf?
Ist der Stil oder die Laufzeit des Videos passend?

storytelling im imagefilm

Vor allem im Zusammenhang mit Marketing, Werbung, Social Media und Public Relations hört man den Begriff Storytelling sein einigen Jahren sehr häufig. Was ist eigentlich damit gemeint und was hat das mit dem Imagefilm zu tun?

Die Story hat Aufgaben

Egal ob gelesen, gesehen oder gehört – werden Informationen in eine Geschichte verpackt, können sie vom Rezipienten besser verarbeitet und im Gedächtnis behalten werden. Im Medium Film hat die Story vor allem die Aufgabe den Zuschauer zu unterhalten und zu fesseln. Der Zuschauer, oder Nutzer, erinnert sich in erster Linie an die Geschichte und das Gefühl, das sie ausgelöst hat. Da die Informationen über das Unternehmen oder die Marke mit der Story verwoben sind, werden auch diese gespeichert und wieder abgerufen.

Die Story finden

Bevor man nach der Story für den Imagefilm sucht, sollte das Unternehmen die Ziele festlegen, die der Film erreichen soll. Die Story selbst kann man dann zum Beispiel mit Workshops und Interviews finden, etwa mit Mitarbeitern oder der Geschäftsleitung.

Ob Startup oder traditionelles Familienunternehmen – in jeder Firma gibt es Anekdoten oder Ereignisse, die mit dem Charakter des Unternehmens oder seinen Menschen zu tun haben. Natürlich kann die Story auch von den Kunden kommen, etwa im Zusammenhang mit einem Produkt. So erzählt beispielsweise ein Kunde eines Laborgeräteherstellers, dass von der Laborausstattung nur das eine Gerät einen Tsunami überstanden hat. Oder ein Pharmaunternehmen lässt Patienten aus Ihrem Alltag berichten, und wie ein bestimmtes Medikament das tägliche Leben mit einer Krankheit verbessert.

Was ist eine Story?

Die einfachste Definition einer Story ist, dass sie aus drei Teilen besteht: Dem Anfang, der Mitte und dem Ende. Eine weitere präzisere Definition spricht von Ausgangssituation, Komplikation, Auflösung.

Gute Storys wirken auf einer emotionalen Ebene. Aus der Psychologie wissen wir, dass in Geschichten verpacktes Wissen leichter verstanden, verarbeitet und erinnert wird. Und in diesen Geschichten kann man leicht ein Firmenlogo platzieren oder ein Ereignis mit der Firmengeschichte verbinden und so weiter.

die kernbotschaft eines imagefilms

Worum dreht sich eigentlich die Kernbotschaft eines Imagefilms? Geht es um die Qualität von Produkten, um die hundert Jahre alte Tradition des Unternehmens oder darum, dass der Kunde immer im Mittelpunkt steht?

Nein. Diese Fragen beschreiben lediglich was das Unternehmen wie macht. Diese Einzelheiten sind ohne Frage wichtig, aber nicht das, was mit dem Begriff Kernbotschaft in Bezug auf den Imagefilm gemeint ist – und was den Kunden emotional berührt. Was und Wie sind reine Informationen. Aber das Warum kann den Zuschauer oder Nutzer begeistern oder gar in den Bann ziehen. Warum tun die Menschen eines Unternehmens, was sie tun? Was ist ihr Antrieb? Die Motivation der Mitarbeiter und die Stories drum herum, sind genau das, was Kunden im Gedächtnis behalten. Das hebt das Unternehmen auch von den Mitbewerbern ab.

Bei der Erstellung eines Imagefilms geht es immer um das Unternehmen selbst. Ein Unternehmen ist mehr als die Summe seiner Produkte und Dienstleistungen. Deshalb sollte das „Warum“ unbedingt den Inhalt des Imagefilms, sowie die Art und Weise der Gestaltung, radikal beeinflussen.

Die Kernbotschaft für einen Imagefilm sollte man daher zu Beginn des Prozesses definieren. Dafür muss man sich, zum Beispiel in einem Workshop, bestimmte Fragen dazu stellen, wie etwa:

  • Warum werden bestimmte Dinge im Unternehmen genau so gemacht und nicht anders?
  • Was treibt die Mitarbeiter dazu an?

checkliste für das imagefilm-briefing:

  • Welches Ziel wollen Sie mit Ihrem Imagefilm erreichen?

    • Stellen Sie sich die Frage: Wie sieht die optimale Situation aus, die sich nach Veröffentlichung des Films einstellen soll.
    • Schreiben Sie die Antwort in wenigen Sätzen auf.
  • Wie lautet Ihre Kernbotschaft?

    • Fragen Sie nach dem WARUM, beschreiben Sie was Ihr Unternehmen ausmacht – und welche Motivation Sie und Ihre Mitarbeiter antreibt.
  • Was kann Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung? Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal?

    • Beantworten Sie die Fragen nach dem “Was” und “Wie” Ihres Unternehmens.
    • Schreiben Sie alle Vorteile, Werte und Besonderheiten Ihrer Arbeit auf und sortieren Sie diese nach Wichtigkeit.
  • Wer ist Ihre Zielgruppe?

    • Wen genau wollen Sie mit dem Imagefilm erreichen? Definieren Sie, ob Sie Endkunden oder Businesskunden ansprechen möchten. Machen Sie Angaben über demografische Eigenheiten und Interessen.
    • Erstellen Sie, wenn möglich, Personas (fiktive Beispielpersonen aus Ihrer Zielgruppe), damit Sie Ihre Kunden vor Augen haben.
  • Was wollen Sie zeigen?

    • Gibt es bestimmte Produkte, Orte oder Personen, die im Imagefilm vorkommen sollen?
  • Wo möchten Sie den Film einsetzen?

    • Messe, Event, Website, Social Media, TV, Kino oder Recruiting – notieren Sie alle Einsatzorte beziehungsweise Medien, wo Sie Ihren Imagefilm veröffentlichen möchten. Sortieren Sie diese nach Wichtigkeit.
  • Welche Imagefilme gefallen Ihnen?

    • Erinnern Sie sich an Imagefilme von Mitbewerbern oder von Unternehmen ganz anderer Branchen? Suchen Sie zum Beispiel bei YouTube danach und speichern Sie die Links.

Diese Liste wird allen helfen, die an dem Projekt beteiligt sind. Sie können sich ein Bild von Stil und Erzählweise machen – und Sie wissen, welche Erwartungshaltung Sie als Auftraggeber haben.

Schreiben Sie außerdem auf, warum Sie sich für diese Beispiele entschieden haben – also wegen der Story, der Optik, dem Sprecher, der Musik etc.

den eigenen imagefilm selbst produzieren

Einen Imagefilm für das Unternehmen kann man selbst produzieren, gerade mit den heutigen technischen Möglichkeiten. Ob man den Film selbst produziert oder das eine professionelle Produktionsfirma übernehmen lässt, entscheidet letztendlich das Budget.

Tipp: Nach dem Briefing entscheiden

Wenn man für sich ein Briefing erstellt hat, kann man am Ende sehr gut erkennen, ob man in der Lage ist, den eigenen Imagefilm selbst zu produzieren. Dafür sorgen das Anforderungsprofil und die Ziele, die man sich selbst gesteckt hat. Außerdem ist es wichtig, dass man ehrlich zu sich selbst ist. So sollte man beispielsweise die Arbeitszeit sehr genau berechnen. Denn im Allgemeinen erledigen Profis bestimmte Arbeiten schneller als Laien.

Was spricht für eine Eigenproduktion?
  • Meistens ist es günstiger einen Imagefilm selbst zu produzieren, vorausgesetzt man gerät nicht in die Zeitfalle.
  • Der Verantwortliche des Unternehmens ist unmittelbar in der Produktion involviert, er hat die Kontrolle.
Was spricht dagegen?
  • Leider gibt es oft Qualitätsmängel. Denn Equipment, Postproduktion und der Umgang mit den Darstellern wird oft unterschätzt.
  • Die fehlende Ausrüstung muss umständlich und unter Umständen teuer besorgt werden.
  • Man muss sich vieles selbst beibringen (beispielsweise über Blogs und Video Tutorials). Das kostet Zeit, die schwer abzuschätzen ist.

profis für den imagefilm beauftragen

Wenn man eine professionelle Filmfirma für den eigenen Imagefilm engagiert, sollte man gut mit ihr zusammenarbeiten. Die Verantwortung komplett abzugeben führt auch nicht zum Ziel. Dadurch werden meistens zu viele Abstimmungs-Schleifen gedreht – und die kosten Zeit und Geld.

Gemeinsam Ideen finden

Als Auftraggeber hat man außerdem das Recht, kritisch mit den Ideen umzugehen und so lange Ideen zu verwerfen, bis es passt. Schließlich handelt es sich hier um einen kreativen Prozess.

Wie viele Korrekturschleifen hier „gedreht“ werden ist allerdings in der Regel begrenzt. Für beide Parteien – für Produktionsfirma und Auftraggeber – ist es von Vorteil wenn, bereits im Angebot eine bestimmte Anzahl von Korrekturschleifen definiert wurden. Weitere Schleifen bringen Mehrkosten. Daher ist ein eindeutiges und detailliertes Briefing zu Beginn des Projektes wichtig.

Was spricht für die Beauftragung von Profis?
  • Neue kreative Ideen von außen haben großen Einfluss auf den Erfolg. Dafür haben Profis eine Beratungsfunktion.
  • Der Film wird professionell aussehen. Außerdem wird auch die Story an sich eine höhere Qualität haben.
  • Der Auftraggeber spart viel Zeit und kann sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren.
  • Das Projekt ist planbar. Die Profis sind es gewohnt Deadlines einzuhalten und können Ihren Zeitaufwand gut abschätzen.
  • Die Menschen der Produktionsfirma bringen eine Menge Erfahrung mit. Dadurch haben sie auch in unvorhergesehenen Situationen eine Lösung parat.
Was spricht dagegen?
  • Die Kosten sind meistens höher als bei der Eigenproduktion des Imagefilms.
  • Bei einem ersten Projekt kennen sich Auftraggeber und Firma noch nicht. Das kann zu Missverständnissen führen, wenn man beispielsweise die Arbeitsweise des anderen nicht kennt. Es sollte eben auch „menschlich“ passen.

der produktionsablauf eines imagefilms

Der Auftraggeber eines Imagefilms sollte immer auch den Ablauf der Imagefilm Produktion kennen. Es reicht nicht, wenn man die Produktionsfirma alles machen lässt. Die Filmprofis brauchen und wollen Feedback – sehr wahrscheinlich zu jedem einzelnen der folgenden Punkte:

textzeichnerin Imagefilm Produktion
1. Die Idee

Nachdem die Kernbotschaft und das Briefing erarbeitet wurden, kann die Idee des Films entstehen. Sie wird das Herzstück und die Basis aller folgenden konzeptionellen Arbeiten für den Film. Die Idee muss nicht immer unkonventionell oder ausgefallen und auffällig sein. Es können Interviews mit Mitarbeitern sein, die verbunden mit starken Bildern aus dem Unternehmen, das WARUM darstellen. Also den Motor des Unternehmens und seiner Mitarbeiter, den Grund dafür warum die Produkte oder Dienstleistungen genau so sind, wie sie sind.

2. Drehbuch und Storytelling

Im Drehbuch geht es darum, die Grundidee in eine Geschichte zu verpacken. Mit Einleitung, Hauptteil und Schluss schafft man einen Rahmen. Das Drehbuch kann als Film-Treatment oder als Storyboard geschrieben werden. In beiden Fällen stehen sämtliche Texte und die wichtigsten Regieanweisungen darin.

3. Drehplan und Vorbereitung des Drehs

Erst wenn das Drehbuch abgestimmt und vom Auftraggeber freigegeben ist, beginnt die Drehvorbereitung. Das organisatorische Grundgerüst davon ist der Drehplan – mit folgenden Punkten:

  • Ablaufplan
  • Verantwortlichkeiten
  • Timing
  • Adressen
  • Liste der Filmausrüstung und weitere Einzelheiten
4. Der Dreh

Beim Dreh, dem eigentlichen Herzstück der Filmproduktion, wird nicht selten einen ganzen Tag lang, oder gar länger, gedreht. Je besser das Drehbuch und die Planung vorbereitet wurden, desto glatter verläuft der Drehtag.

5. Auswahl des Materials und Schnitt

Nach dem Dreh wird das gesamte Material, alle Takes jeder Szene, angeschaut. Der Rohschnitt erfolgt dann aus dem besten Material und orientiert sich am Drehbuch. Während dem Schnitt wird oft schon die Entscheidung für die Hintergrundmusik getroffen. Das ist wichtig für den Cutter, wenn er nach dem Rhythmus der Musik schneidet und Szenen passend zur musikalischen Stimmung platziert.

6. Grafische Elemente und Animation

Setzt man Animationen gekonnt ein, können diese den Imagefilm deutlich aufwerten. Je nach dem für welchen Stil man sich für den gesamten Film entschieden hat, können folgende Elemente zum Einsatz kommen:

  • Klassische, einfache Text- und Logoanimationen
  • Bauchbinden (bei Interviews)
  • Tafeln mit der URL der Website
  • Farbkorrektur
  • und einiges mehr
7. Der Sprecher

Grundsätzlich hat man beim Imagefilm die Möglichkeit, einen professionellen Sprecher zu buchen oder einen begabten Mitarbeiter als Sprecher zu nutzen. Letzteres kann, wenn die anderen Elemente passen, authentisch und gewinnend sein. Bei manchen Ideen benötigt man auch gar keinen Sprecher. Wenn man gute, authentische Mitarbeiterinterviews hat, kann die Mischung mit einem professionellen Sprecher irritieren.

8. Musik und Sounddesign

Wenn man als Laie denkt, alles sein nun fertig und an seinem Platz, wundert man sich wie sehr das Sounddesign Film verändern kann. Ein Audiospezialist bearbeitet die zuvor festgelegte Hintergrundmusik noch einmal und stimmt sie perfekt auf die einzelnen Szenen ab. Dabei ist vor allem der Schlussakkord sehr wichtig. Außerdem werden alle Sprachaufnahmen optimiert. Und wenn es zur Machart des Films passt, werden noch Soundeffekte eingefügt.

kosten, zeit und aufwand für einen imagefilm

Zeitaufwand

Wie lange die Produktion eines Imagefilms dauert, hängt von den Einzelheiten ab, die im Briefing und im Drehplan festgehalten sind. Die Konzeption und Produktion können deshalb wenige Tage oder auch ein paar Wochen lang dauern.

Kosten

Wie viel ein Imagefilm kostet ist natürlich ebenfalls davon abhängig, welche Details festgelegt sind. Um nur eine Hausnummer zu nennen, die Kosten für einen Imagefilm mit einer professionellen Produktionsfirma beginnen bei etwa 10.000 Euro. Der Durchschnitt liegt bei etwa 20.000 Euro. Lohnen sich Imagefilme für Unternehmen also überhaupt?

Tipps

Je mehr Auftraggeber und Filmfirma im Vorfeld miteinander reden, desto klarer entwickelt sich die Schätzung des Preises. Um die Kosten besser im Blick zu behalten, sollte man außerdem die Aufwände für Konzept und Produktion getrennt voneinander berechnen lassen.

erklärvideo guide

Alle Informationen dieser Seite rund um das Thema Erklärvideo immer parat haben? Laden Sie sich unser kostenloses eBook „Erklärvideo Guide“ herunter. Dort erwartet Sie auf 25 Seiten geballtes Wissen zum Thema Erklärvideo:

Was ist ein Erklärvideo?
Welche Vorteile habe ich durch Erklärvideos?
Was kosten Erklärvideos eigentlich?

den eigenen imagefilm verbreiten und vermarkten

Wenn man als Auftraggeber einen guten Imagefilm geliefert bekommen hat, sollte man unbedingt alle Möglichkeiten optimal ausnutzen, diesen auch zu zeigen. Das heißt, es reicht nicht den Film auf der eigenen Website nur auf der Unterseite „Über uns“ zu zeigen. Das wäre schade drum.

Imagefilm auf der Website zeigen

Hat man einen professionell produzierten Imagefilm, der wirklich begeistert und Emotionen weckt, sollte man ihn ruhig auf den Seiten platzieren, die oft besucht werden. Dass könnte zum Beispiel die Startseite oder die Karriereseite sein. Wenn die Einbindung eines Films auf diesen Seiten aber mit Schwierigkeiten verbunden ist, sollte man vielleicht über eine Überarbeitung der Unternehmensseite nachdenken.

Imagefilm auf Social Media Plattformen

Durch Facebook und Co. ist es heute einfach einen Imagefilm einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Die Vorteile für Unternehmen liegen dabei auf der Hand: Der Film wird einem breiten Publikum gezeigt und verbreitet sich im Internet eventuell sogar von selbst (virale Verbreitung).

Imagefilm auf Messen

Das Hauptziel eines Imagefilms für Messen ist, in nur wenigen Sekunden etwas bei den vorbeigehenden Besuchern auszulösen. Stehen die potentiellen Kunden oder Partner erst einmal vor dem Flatscreen, bietet der Imagefilm einen wunderbaren Gesprächseinstieg.

Imagefilm zum Recruiting

Ein Imagefilm kann Bewerber auf einfachem Wege von einer guten Arbeitsatmosphäre überzeugen – auf der Karriere-Website oder beim ersten Bewerbungsgespräch.

der 11-punkte-plan für den erfolgreichen imagefilm

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Punkte für die Produktion eines Imagefilms abschließend als Checkliste zusammengefasst:

  1. Was ist Ihre Kernbotschaft (Die Frage nach dem Warum)?
  2. Haben Sie die Zielgruppe definiert?
  3. Ist Ihr Film (der Inhalt des Drehbuchs) authentisch?
  4. Zahlt der Film auf Ihr Image ein, anstatt Werbung für ein Produkt zu machen?
  5. Ist der Film auf den Punkt gebracht – haben Sie sich aufs Wesentliche beschränkt?
  6. Besteht der Imagefilm aus Einleitung, Hauptteil und Schluss?
  7. Gibt es zum Ende des Films eine Handlungsaufforderung (Call to Action)?
  8. Wird genug Arbeitszeit, Sorgfalt und Geld in den Imagefilm investiert, um eine gute Qualität zu garantieren?
  9. Wurde erst die Story und dann der Rohschnitt an Mitarbeitern oder Außenstehenden getestet?
  10. Ist das Vorschaubild aussagekräftig genug?
  11. Haben Sie die Einsatzgebiete des Films geplant und verschiedene Versionen bedacht?