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von Svenja — Allgemein, Best Practice, Bewegtbild, Praxistipps, Storytelling Marketing

Storytelling-Empfehlung — Das monatliche Best Practice: In a heartbeat

Zur kuscheligen Jahreszeit behandelt unsere Storytelling-Empfehlung im Dezember eine originelle Liebesgeschichte, die es trotz Sprecherverzicht schafft, ganz viel Emotion zu übermitteln.

„In a heartbeat“ wurde von zwei Studenten des Ringling College of Art and Design als Abschlussarbeit entwickelt. Das Team, bestehend aus Beth und Esteban, entschloss sich dazu, auf Kickstarter eine Spendensammlung zu veröffentlichen, um ihr Videoprojekt zu realisieren. Die erhofften $5000 erreichten sie in Rekordzeit und so konnten für das Projekt sowohl ein Komponist, als auch ein Sounddesigner gewonnen werden. Sogar ein Live Studio war am Ende drin. Schlussendlich trugen 416 Unterstützter zu einem Betrag von $14.191 bei — beste Voraussetzungen für das Animations-Duo!

Auf der erstellten Funding Page erhält man auch Einblicke hinter die Kulissen, beispielsweise wie die ersten Skizzen entstanden sind. Aber auch das Character Concept Painting und die 3D Character Renders lassen erste Vorstellungen erahnen:

In_a_heartbeat_Sherwin

In_a_heartbeat_Concept_Painting

Aber nun zur Story: In vier Minuten wird die Geschichte von Sherwin, einem schüchternen Jungen und seinem Herz erzählt, das ihn unbedingt vor seinem Angebeteten, Jonathan, outen will. Dabei behandelt das Video die Herausforderungen, denen sich leider noch viele aus der Lesbian/Gay/Bi/Transgender-Community gegenüber sehen.

Wo Emotion und Design sich treffen

Durch die 3D-Technik des Videos werden die Emotionen und Gesichtsausdrücke der Charaktere besonders eindrucksvoll dargestellt. Die Angst erwischt zu werden (0:45-0:49) steht Sherwin eindeutig ins Gesicht geschrieben. Auch Jonathan’s gutmütige und ebenfalls schüchterne Miene (3:39) spricht Bände und sichert ihm viele Sympathiepunkte.
Dabei sind die Augen der Charaktere definitiv das vorherrschende Merkmal. Um den rothaarigen Verehrer ein etwas schusseliges Aussehen zu verleihen, haben sie einen ein wenig gehetzten und schüchternen Look. Im Gegensatz dazu ist die Statur eher in die Länge gezogen. Besonders die langen Beine sind ein Wiedererkennungsmerkmal. Man fühlt sich hierbei auch an den klassischen Pixar-Stil erinnert.
Doch besonders das Herz überzeugt mit seiner frechen Art (1:08) als Storytelling-Empfehlung. Hier bleibt auch der Humorfaktor nicht auf der Strecke: Das furchtlose Haarstreichen (1:57) ist allemal einen Lacher wert.

Die Bewegungen in 3D-Videos sind typischerweise flüssiger und die Charaktere erscheinen quicklebendig. Besonders der Perspektivenwechsel (1:27) nach der versteckten Rangelei um das Herz erinnert an alte Disney-Filme, wie beispielsweise die Bootszene in Arielle, die Meerjungfrau.

Bei dieser Storytelling-Empfehlung stimmt einfach alles: Stil, Animation und Charaktere. Die beiden aufstrebenden Talente haben nicht nur die Animations-Szene verblüfft, sondern eventuell einige Leute zum Nachdenken gebracht.

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vom 30.12.2017

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